Wenn eine Immobilie über Generationen hinweg im Familienbesitz war, ist sie selten nur Quadratmeter. Sie ist Geschichte, Erinnerung, Verantwortung – und oft auch eine offene Frage. Wie lässt sich der Wert eines Hauses bewahren, wenn es weitergegeben wird? Was darf bleiben, was darf sich verändern? Dieses Editorial widmet sich einer Frage, die uns in Gesprächen mit Eigentümerfamilien immer wieder begegnet: Was tut man mit einer Immobilie, die einem zufällt – nicht durch Kauf, nicht durch Entscheidung, sondern durch das Leben selbst? Eine Annäherung über Stuck, Eichendielen und die Kunst, Räumen ihren Charakter zu lassen, während man sie ins Heute übersetzt.
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