




1950 auf den alten Fundamenten und nach den Grundrissen von 1909 neu errichtet: Ziegelwände, Solnhofer Platten im Eingangsbereich, eine Eichenholztreppe – die Bewohner bevorzugen wegen des angenehmeren Gehens einen Teppichbelag auf der Treppe (in Erneuerung). Davor ein geometrisch-symmetrischer „Neuhauser Vorgarten“, alter Baumbestand auch im Hof, an der Hauptfassade ein Spaliergitter wie an Goethes Gartenhaus. Seit 1967 wird das Haus von der gleichen Familie verwaltet und intermittierend von Familienmitgliedern bewohnt. Besonders beliebt: das oberste Stockwerk mit seinem Ausblick auf die wunderschönen Dächer Neuhausens sowie auf den Olympiaturm.
Am Ende des Lifts im 4. Stock öffnet sich das Treppenhaus zum 5. OG unter einem Glashausdach, von dort geht es in ein im Verhältnis zur Üblichkeit angenehm großzügiges Entrée. Derart geräumige Eingangssituationen, charakteristisch für das Haus, werden nicht nur als Empfangsraum, sondern auch als Bibliothek oder Bildergalerie geschätzt. In beiden Haupträumen liegen die Fenster zur ruhigen Anliegerstraße, also Richtung Südwest; der dritte Raum Richtung Südost zum ruhigen Innenhof, die Küche ebenfalls zum Innenhof, Richtung Nordost. So fällt Licht von Osten, Süden, Westen und Norden in die Wohnung.
Die ruhige, fast ländliche Stimmung lässt nicht vermuten, wie nah alles ist: Kindertagespflege 80 m, Grundschule 3 Minuten zu Fuß ohne Hauptstraßenquerung, zwei Gymnasien 4 Minuten zu Fuß, das Restaurant Zauberberg auf Sterneniveau 40 m, die Boulangerie Dompierre – auch sonntags geöffnet – 6 Minuten zu Fuß. Wichtige Arbeitgeber wie Herzzentrum, Rotkreuzklinikum, Justizzentrum und Techkonzerne wie Google und OpenAI sind mit dem Fahrrad, zum Teil zu Fuß, in wenigen Minuten erreichbar; damit ist das Vermietungspotenzial nahezu unbegrenzt. Neuhausen ist ein kleines Universum für sich. Kaum sonst in München geben sich die alte und die neue Zeit so selbstverständlich die Hand wie hier.
Alle Angaben beruhen auf Informationen des Eigentümers.























